Bienenblog

Imker

Vielerorts wird vom Bienensterben gesprochen und tatsächlich sind die Bienen in Deutschland auf den Schutz des Menschen angewiesen. Aber auch der Mensch braucht die Bienen. Durch ihre Bestäubungsleistung schafft sie einen verbundenen Jahresumsatz von ca. 15 Mrd. € und wird deshalb nach Rind und Schwein als drittwichtigstes Nutztier angesehen.

In Jahrhunderten hat sich ein Wissensschatz über Bienenhaltung angesammelt, mit dem wir es schaffen die Biene heute vor dem Verschwinden zu bewahren. Je mehr man auf Kunstgriffe zurückgreifen kann, desto sicherer überlebt das Bienenvolk.

Diese Kunstgriffe haben in der Regel jedoch nichts mit naturgemäßer Bienenhaltung zu tun, sondern sind mehr der Imkerei zuzuordnen. Bei den meisten Imkereien wird z.B. die Wabenzellgröße durch vorgefertigte Wabenplatten vorgegeben, Bienenvölker werden geteilt bevor sie in Teilungsstimmung kommen und der eigene Honig wird entnommen und dafür Zucker gefüttert. Schließlich wählt die Bienenzucht nachdrücklich die Kolonien aus, die an die Betriebsweise angepasst sind.

Bienenhalter

Zum Schutz der Bienen ist es wichtig neben dem künstlichen Erhalt ihnen ein freies Leben ohne imkerliche Zwänge zu ermöglichen, damit die Biene es nicht vergisst in der Natur selbst zurechtzukommen.

Bei dieser Aufgabe kommt den Bienenhaltern eine wichtige Rolle zu. Wie die Imker geben sie den Bienen eine Behausung. Aber im Gegensatz dazu, lassen sie das Bienenvolk über den größten Teil des Jahres in Ruhe. Es kann also selbst frei bauen, frei schwärmen, und den eigenen Honig behalten. Im Jahr fällt so viel Honig an, dass auch für den/die Halter ein paar Kilos dabei sind, ohne das mit Zucker gefüttert werden muss.

Es gibt jedoch einige Sachen die der Bienenhalter genauso wie der Imker machen muss. Im Prinzip handelt es sich hier um Maßnahmen, damit sich keine Bienenkrankheiten ausbreiten.

Insgesamt ist der Zeitaufwand für die naturgemäße Bienenhaltung nicht viel mehr als man für die Aufstellung eines Vogelhauses benötigt. Wenn sich ein flächendeckendes Netz von naturgemäßen Bienenhaltern bilden würde, könnte ein momentan fehlender Lebensraum sogar in Nähe der Städte hergestellt werden. Damit wäre auch ein gesundes Gleichgewicht gegenüber der Imkerei hergestellt und über Jahrzehnte würde es sich festigen.

 

Falls sie etwas tiefer in die Bienenkunde einsteigen wollen, können sie einen Kurs belegen. Dazu bitte eine Mail an:

bienenbauer@mail.de

 

Mit freundlichen Grüßen,

Daniel Bauer

 

 

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